Aus den Leben einer Hochsensiblen

Meine Geschichte

Als mir klar wurde, dass ich hochsensibel bin, ist eine Last von mir gefallen. Es war wie ein Felsbrocken, den ich lebenslang mitgeschleppt habe und nun lächelnd beiseite legte. Wie oft bin ich an Grenzen gestoßen, habe mich angestrengt zu funktionieren wie andere und bin daran manchmal fast verzweifelt. 


Meine feinen Antennen versuchte ich, weit es mir möglich war zu verbergen und zu ignorieren. Auch kannte ich meine aussergewöhnlichen Intuition, traute ihr aber selbst nicht. Sehr oft habe ich den Satz gesagt, "das hab ich eigentlich schon lange gewußt" und dennoch erschien es mir nicht vernünftig. 

action-adult-athlete-blur-213775.jpg
 

Es war ein Versteckspiel vor mir selbst

Ich nahm alle Kraft zusammen, um zu funktionieren, wie von anderen erwartet.

Ich versteckte mich hinter meiner Arbeit, meinen Pflichten und meinen Studien. Ich zeigte Ergebnisse. Das erschien mir "normal". Wessen Norm war das eigentlich? Ich war der festen Überzeugung meine  Sensibilität wäre ein Makel. Derart verankert, waren die Glaubenssätze und Muster, die ich so viele Jahre trainiert habe. Mein ganzes Leben war ich darauf getrimmt, mich anzupassen und zu funktionieren. Meine sensible Seite zeigte ich nicht.

Das zeigte sich auch auf körperlicher Ebene und begann schon als Kind. Nach einem Wespenstich war die allergische Reaktion so stark, dass es zu einer kritischen Situation kam. Mit viel Kortison und einem stationären Aufenthalt, konnte diese unterdrückt werden. Immer wieder wurden Allergien zum Thema und immer versuchte ich diese erneut durch Medikamente oder Nichtbeachtung zu unterdrücken. "Das paßt schon" war mein Lieblingssatz. Die Folge waren Nebenwirkungen und immer weitere multiple Allergien. Es ging so weit, dass sich die Allergien auch gegen meinen beruflichen Weg stellten. 

Ich war gezwungen etwas zu verändern.

Ich lernte, dass es nicht zielführend ist, die eigenen Körpersignale und Gefühle zu ignorieren. Symptome sind wie Zeichen der Ursache auf den Grund zu gehen und im Einlang mit Natur und sich selbst zu leben. Ich beschäftigte mich mit natürlicher Medizin, was Linderung ergab und hilfreicher war als all das schädliche Kortison, das mein Immunsystem unterdrücken sollte und somit die natürliche Reaktion meines Körpers. 

 

Nie wäre ich auf die Idee gekommen, dass genau hier mein Potenzial steckt.

Meine Quelle für persönliches Wachstum

 

Ich hatte Glück. Von meiner Mentorin wurde ich auf meine Hochsensibilität angesprochen und auf meine besondere Gabe.

Komplett neue Möglichkeiten erschlossen sich

Mir war bis zu diesem Tag nicht bewusst, dass nicht jeder Mensch so viel an Reizen aufnimmt und in dieser intensiven Form spüren kann. Als ich erfuhr was Hochsensibilität bedeutet und  Menschen traf die dieses Potential in einer wundervollen Art nutzen fühlte es sich an wie eine Befreiung. Erst jetzt war mir klar, dass die Sensibilität ein wertvoller Anteil von mir ist. Ich kam in meine volle Kraft entdeckte komplett neue Möglichkeiten.

Es ging nicht von heute auf morgen. Es war als wäre etwas ins Rollen gekommen. Eines in meinem Leben sortierte sich neu. Manches durfte gehen. Auch einige toxische Beziehungen, die mein ganzes Leben negativ beeinflussten hatten ausgedient. Diese Menschen, denen ich glaubte, dass sie doch besser wissen als ich selbst was gut für mich ist. Das war und ist der schwierigste Part am vorwärts gehen. dieser Weg bedeutet oft auch verabschieden und loslassen, um Platz für Neues zu machen. 

Glückliche Fotografin
 

Es war das größte Geschenk meines Lebens

Plötzlich ergibt alles einen Sinn

Mir war klar, dass ich nach all den Jahren in einem Korsett lebte, welches nicht das meine war. Ich lernte von den bekanntesten Coaches auf der Welt. Dann ging alles ganz schnell. Der Kampf hörte auf und mein Leben bekam einen anderen Fluss. Seither habe ich das Gefühl, dass ich tue, zu was ich berufen bin. Genau das, was ich versteckt habe, ist heute mein Potenzial. Ich bin unendlich dankbar für meine Mentoren*innen, Coaches und Freunde, die mich auf diesem Weg unterstützt haben.


Natürlich geht meine Reise weiter, denn ich bin davon überzeugt, dass wir lernen und wachsen solange wir leben.

 

Hochsensibel

Komm ins Coaching Programm